Zwischen dem Glungezergipfel und der Gamslahnerspitze hat die Tiroler Künstlerin Esther Strauß auf rund 2.600 Metern einen Ort der Begegnung und des Nachdenkens geschaffen. Das im Rahmen des RLB Kunstpreises 2024 entstandene Werk besteht aus einem 80 Zentimeter breiten Messingschriftzug, einer Wanderkarte und einer sechsteiligen Audioführung.
Die Audiostationen beginnen direkt bei der Bergstation Tulfein und führen entlang des Weges zum Glungezergipfel. Über QR-Codes werden wissenschaftliche Erkenntnisse zum Klimawandel sowie die emotionalen Folgen des zunehmenden Verschwindens des Schnees vermittelt.
Der Messingschriftzug befindet sich auf einer namenlosen Bergspitze nahe des Glungezers. Ab der Glungezer Hütte ist er in etwa 45 Minuten über einen schwierigen schwarzen Bergweg erreichbar. Trittsicherheit, alpine Erfahrung und eine gute Kondition sind erforderlich. Die Wanderkarte enthält den genauen Wegverlauf, die sechs Audiostationen und wichtige Sicherheitshinweise.
Die Kunstinstallation wurde am 21. Juli 2026 eröffnet. Der Titel „Denkmal für Schnee“ bezieht sich auf das gleichnamige Gedicht von Helwig Brunner.
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